Ministerin
Staatssekretär
Jugendpolitische Sprecher-innen
Positionen.    
  Ich bin Staatssekretär in Niedersachsen geworden, weil…
... ich dazu beitragen möchte, die Sozialpolitik in Niedersachsen zukunftsfähig zu machen. Aktiv zu gestalten und das Augenmerk auf die Wirkung der Arbeit zu richten, macht dabei einen wichtigen Faktor für die Verbesserung der Situation der Menschen in unserem Land aus. Gerade im Sozialbereich ist es unverzichtbar, immer wieder den Blick auf sinnvolle Aufgabenabgrenzungen und -teilungen nach dem Prinzip „Wer kann was am besten?“ zu richten. So können Veränderungsprozesse zielorientiert in Gang gesetzt, intensiv begleitet und erfolgreich umgesetzt werden. Der Eigenverantwortung der beteiligten Akteure kommt dabei eine wesentliche Rolle zu. Bürokratie abbauen, kommunale Erfahrungen einbringen und im Sinne eines Leitbildes der Sicherheit und Verbindlichkeit für alle Beteiligten zu gewährleisten, sind zudem wichtige Bestimmungsfaktoren.
Mein ganz persönlicher Bezug zur Jugendverbandsarbeit
hat sich durch zahlreiche persönliche Erfahrungen über lange Zeit unmittelbar aufgebaut. Insbesondere durch meine fünfzehnjährige Tätigkeit als Jugenddezernent beim Landkreis Osnabrück, die vielen Kontakte mit den aktiven Jugendverbänden und die vielfältigen Abstimmungen im Rahmen der politischen Gremien bilden die Grundlage für meine Wertschätzung gegenüber der Jugendarbeit in Niedersachsen und die kooperative Grundhaltung, die kennzeichnend für die Kontakte mit dem Landesjugendring sind.
Drei Assoziationen, die mir zu Landesjugendring Niedersachsen einfallen:
- kompetente Begleitung der Jugendarbeit im Lande (für die Kinder- und Jugendlichen in Niedersachsen besteht eine haltende Struktur, Vereine und Verbände sind für alle jungen Menschen aktiv)
- Ansprechpartner auf Landesebene (für die vielfältigen Themen und Interessen der verbandlichen Jugendarbeit in Niedersachsen)
- Initiator (Mitgestalten und partnerschaftliches Einbringen der Interessen aller ehrenamtlich tätigen Verbände und Vereine im Land)
Für den kommenden Landeshaushalt sind dramatische Kürzungen angekündigt. Wie wollen Sie sicherstellen, dass die Strukturbedingungen für die von der Landesregierung mit Priorität versehene ehrenamtlich getragene Jugendarbeit auch in Zukunft gesichert ist?
Es werden bei allen Schritten Gelder ausschließlich wirkungsorientiert und sparsam eingesetzt, alles auf den Prüfstand und in Frage gestellt, aber keine sozialen Strukturen zerschlagen. Die ehrenamtlich getragene Jugendarbeit im Lande ist auch in Zukunft gesichert. Gerade im Dialog mit den Vertretern des Landesjugendringes ist deutlich geworden, dass es in Zeiten knapper Kassen möglich ist, konstruktiv mit reduzierten Fördermöglichkeiten umzugehen. Aufeinander zu zu gehen, einen partnerschaftlichen Dialog zu führen, gemeinsame Wege zu suchen und bereit zu sein, Perspektiven zu wechseln, ermöglicht es im Bereich der Jugendarbeit, trotz schwieriger Zeiten die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen.
Vielen Dank, Herr Hoofe!