Ministerin
Staatssekretär
Jugendpolitische Sprecher-innen
Positionen.    
  Ich bin Ministerin in Niedersachsen geworden, weil...
... ich die Entwicklung des Landes mitgestalten möchte. Ich möchte mithelfen, Niedersachsen fit für die Zukunft zu machen. Gerade im Sozialressorts, in dem zukunftsträchtige Themen wie Familie, Kinder und Jugend angesiedelt sind, habe ich dazu alle Möglichkeiten. Familien müssen wieder an Ansehen und Bedeutung gewinnen, Kinder und Jugendliche brauchen eine starke Lobby. Ich möchte dazu beitragen, dass die Menschen in Niedersachsen in einem gesunden sozialen Klima leben können.
Mein ganz persönlicher Bezug zur Jugendverbandsarbeit
basiert auf eigenen Erfahrungen. Ich war selbst als Jugendliche und später als Mutter kleiner Kinder in Vereinen und Verbänden aktiv. Heute habe ich sieben Kinder, die zum Teil in Verbänden Sport machen und ihre Freizeit gemeinsam mit ihren Freunden dort abwechslungsreich gestalten. Vor allem den Menschen, die sich ehrenamtlich in den Jugendverbänden engagieren, gebührt große Anerkennung. Es macht Spaß, sich freiwillig zu engagieren, sich mit Kindern und Jugendlichen zu beschäftigen – das müssen wir noch viel mehr als bisher vermitteln.
Drei Assoziationen, die mir zu Landesjugendring Niedersachsen einfallen:
- Unglaublich viele Jugendgruppen, in denen ehrenamtlich fantastische Arbeit geleistet wird.
- Der Landesjugendring ist ein „Anwalt“ für Kinder und Jugendliche, der ihre Bedürfnisse sowie Interessen kennt und ernst nimmt.
- Spiel und Spaß bei zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen, die von hunderttausenden Mädchen und Jungen im Land gern besucht werden.
Für den kommenden Landeshaushalt sind dramatische Kürzungen angekündigt. Wie wollen Sie sicherstellen, dass die Strukturbedingungen für die von der Landesregierung mit Priorität versehene ehrenamtlich getragenen Jugendarbeit auch in Zukunft gesichert ist?
Die Mitgliedsverbände des Landesjugendringes brauchen gerade in Zeiten, in denen massiv gespart werden muss, vor allem Verlässlichkeit. Die Verbände müssen wissen, woran sie sind. Wir reichen ihnen die Hand und suchen den Dialog, um gemeinsame Wege für die Zukunft zu finden. Ich möchte mithelfen, diese wertvollen, sozialen Energien zu bündeln und neue Kräfte für die Jugend zu wecken. Die Landesregierung will keine gut funktionierenden Strukturen zerschlagen, sondern vielmehr enge Netzwerke schaffen, in denen das Ehrenamt eine große Rolle spielt. Vor allem in der Jugendarbeit, in der die Zukunft unseres Landes liegt, wollen wir das vorhandene Geld effektiv und klug einsetzen.
Herzlichen Dank, Frau von der Leyen!