Weiteres Wertpapier gezeichnet!
Heute hat Marion Blumenthal-Lazan, Zeitzeugin des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, im Rahmen des Internationalen Workcamps ein Wertpapier gezeichnet.
Die 71-jährige ist damit die zweite Überlebende des Konzentrationslagers, die Gesellschafterin der Wertschöpfungsgesellschaft „Jugendverbandsarbeit“ wurde. Sie macht sich stark für das Jugendworkcamp und betont immer wieder, „dass Toleranz und gegenseitiger Respekt die Basis für ein friedliches Zusammenleben sind.“ Sie zeichnete den Wert: Toleranz Aus der Geschichte lernen: Eine plurale Gesellschaft braucht Toleranz gegenüber religiösen, ethnischen und kulturellen Minderheiten. Christliche und gewerkschaftliche Jugendverbände setzen sich u.a. auf dem Gelände der Gedenkstätte Bergen-Belsen für ein tolerantes Miteinander in Deutschland und Europa ein. Volker Walpuski (Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend in Niedersachsen e.V.) freut sich über die weitere Unterstützung: „Die generations- und länderübergreifende Unterstützung ist für wichtig, auch im Dialog mit der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten.“ Die Jugendverbandsarbeit auf dem Gelände der Gedenkstätte Bergen-Belsen ist auf die Unterstützung angewiesen: Bisher werden die Interessen Jugendlicher bei Planungen der Geländeumgestaltung kaum berücksichtigt.
Lisa Kohrs, Arielle Weinberg (USA), Volker Walpuski 
        (Arbeitsgemeinschaft Ev. Jugend in Niedersachsen e.V.), Laura von Husen, 
        Friedenstaube, Julia Schröder, Isabel Lanfermann, Marion Blumenthal-Lazan 
        (USA), Tone Ødegaard (Norwegen) und Ingrid Hellerud (Norwegen)
Auf dem Bild von links nach rechts ehrenamtlich Leitende und Teilnehmende des 11. Internationalen Workcamps in Bergen-Belsen: Lisa Kohrs, Arielle Weinberg (USA), Volker Walpuski (Arbeitsgemeinschaft Ev. Jugend in Niedersachsen e.V.), Laura von Husen, Friedenstaube, Julia Schröder, Isabel Lanfermann, Marion Blumenthal-Lazan (USA), Tone Ødegaard (Norwegen) und Ingrid Hellerud (Norwegen).
AG Bergen-Belsen <Cvjm-in-nds@web.de>
- am Freitag, 22 April, 2005 um 08:48:38
Wertpapier gezeichnet! http://www.wir-bewegen.de

Marion Bienes, Zeitzeugin und Überlebende des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, hat im Rahmen des 11. Internationalen Jugendworkcamps ein Wertpapier der Jugendverbandsarbeit gezeichnet.
Die 79-jährige ist vermutlich die derzeit älteste Gesellschafterin der Wertschöpfungsgesellschaft „Jugendverbandsarbeit“. Sie macht sich stark für die Arbeit des Jugendworkcamps und staunt immer wieder, „dass aus etwas so Furchtbarem wie Bergen-Belsen etwas so Gutes entstehen kann.“ Sie zeichnete den Wert: „Demokratieverständnis Aus der Geschichte lernen: Totalitäre, menschenverachtende und –vernichtende Ideologien und Ereignisse, die unsere Geschichte prägten, können weder gegenwartsgestaltend noch zukunftsweisend sein. Christliche und gewerkschaftliche Jugendverbände setzen sich u.a. auf dem Gelände der Gedenkstätte Bergen-Belsen für demokratische Werte(bildung) ein.“ Sie drückte damit ihre Wertschätzung der Jugendverbandsarbeit aus, die auch in Zeiten der Ökonomisierung noch gesellschaftliche Werte schafft.

Volker Walpuski (Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend in Niedersachsen e.V.) freut sich über die Unterstützung: „Für Jugendliche heißt Gedenken nicht ausschließlich, Kränze niederzulegen. Jugendliche möchten begreifen und handeln und brauchen Begegnung. Für sie ist Gedenken nicht nur vergangenheitsorientiert, sondern auch gegenwartsgestaltend und zukunftsweisend.“ Die Jugendverbandsarbeit auf dem Gelände der Gedenkstätte Bergen-Belsen ist auf die Unterstützung angewiesen: Bisher werden die Interessen Jugendlicher bei Umgestaltungsplanungen der Gedenkstätte Bergen-Belsen kaum berücksichtigt. Zudem ist die Förderung der Jugendworkcamps für die kommenden Jahre durch das Land Niedersachsen äußerst ungewiss.

Auf dem Bild von links nach rechts: Isabel Lanfermann, Anna Roepke, Frank Ahrens (Vorstand Landesjugendring Niedersachsen e.V.), Marion Bienes, H.-D. Charly Braun (DGB-Jugend), Laura von Husen, Volker Walpuski (Arbeitsgemeinschaft Ev. Jugend in Niedersachsen e.V.) und Julia Nieweler.

Seit 1995 finden unter dem Dach des Landesjugendrings Niedersachsen e.V. und der AG Bergen-Belsen e.V. - getragenen von christlichen und gewerkschaftlichen Jugendverbänden - lebendige und zukunftsorientierte internationale Jugendbegegnungen in Bergen-Belsen statt. Die Arbeit soll Völker verständigend, aussöhnend, Demokratie bildend und Frieden stiftend wirken. Sie wird im Wesentlichen von ehrenamtlichen Jugendgruppenleitenden getragen.
AG Bergen-Belsen <cvjm-in-nds@web.de>
- am Donnerstag, 14 April, 2005 um 08:33:11



Warum antwortet ihr uns nicht?
Bilder der Aktion des Stadtjugendrings Hildesheim vergangenen Samstag in der Fußgängerzone Hildesheim:







Stadtjugendring Hildesheim
- am Dienstag, 12 April, 2005 um 08:59:15

"WEIL WIR ES WERT SIND" - Protestaktion des Stadtjugendrings am Samstag, 9. April in der Hildesheimer Fußgängerzone.

Wir vom STADTJUGENDRING sagen: DIES KANN UNMÖGLICH AKZEPTIERT WERDEN! Heike Spanehl (Bund der Katholischen Jugend Hildesheim) und ich bitten euch, zahlreich zu unserer Aktion am Samstag in die Stadt zu kommen. ZWISCHEN JAKOBI UND SPARKASSE demonstrieren wir, dass die Zuschüsse weiter gezahlt werden müssen. Jetzt, Samstag, 09.04.2005 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr!!!

KOMMT ZAHLREICH ZUR KUNDGEBUNG! POKler und Ameländer, wir zählen auf euch! -> EURE WERTPAPIERE MIT DEN DAZUGEHÖRIGEN POLITIKERFOTOS WERDEN AUSGESTELLT! Wenn ihr wollt und könnt, dürft ihr Flohmarktartikel verkaufen oder Dienstleistungen anbieten, unter dem Motto: „Wir müssen nun Geld verdienen, um unsere Freizeiten zu finanzieren.”

»Hildesheimer Jugendleiter/-innen fragen: Warum antwortet ihr uns nicht?«

Wir müssen deutlich sagen, dass hier etwas nicht stimmt, eine Schieflage entstanden ist. Denn die Folgen sind drastisch! Es grüßt euch herzlich HENDRIK BECKER
Stadtjugendring Hildesheim
- am Freitag, 08 April, 2005 um 10:50:10



Jugendbildungsarbeit auf dem Land

Der Wert: Die KLJB steht für die Jugendarbeit auf dem Land. Werte wie Familie und Partnerschaft, Tradition und Mut für Neues, Bildung und Erziehung, Freundschaft und Weltoffenheit, sowie das Engagement für den Nächsten und in Kirche und Gesellschaft werden geprägt und gefördert. Unterstützung vor Ort ! Ehrenamtliche für Ehrenamtliche! KLJB: wir bilden das Land!
Der Diözesanvorstand der KLJB im Bistum Osnabrück

Foto: Minister Busemann mit dem stimmberechtigten Vorstand der KLJB
Katholische Landjugendbewegung (KLJB) <johannes.buss@kljb-osnabrueck.de>
- am Dienstag, 15 Maerz, 2005 um 08:50:03



Zukunftstag der Jugend des Emslandes 2005

Am letzten Samstag fand im Kreishaus in Meppen der Zukunftstag der Jugend des Emslandes 2005 statt, in dessen Rahmen Landrat Hermann Bröring ein "Wert-Papier" zeichnete.

Der Wert: Die Jugendverbände stehen für die Jugendarbeit auf dem Land - gerade im Emsland. Werte wie Familie und Partnerschaft, Tradition und Mut für Neues, Bildung und Erziehung, Freundschaft und Weltoffenheit, sowie das Engagement für den Nächsten und in Kirche und Gesellschaft werden geprägt und gefördert. Unterstützung vor Ort! Ehrenamtliche für Ehrenamtliche! Jugendverbände im Emsland - ein starker Partner!

Der Vorstand des Kreisjugendringes für die Jugendverbände des Emslandes

Foto: Hermann Bröring, Landrat des Emslandes und Ingo Bröring, Vorsitzender Kreisjugendring Emsland (keine verwandschaftlichen Beziehungen)
KLJB-Diözesanbüro Sögel <johannes.buss@kljb-osnabrueck.de >
- am Donnerstag, 10 Februar, 2005 um 17:29:43




Uelzener Landtagsabgeordnete setzen sich für den Erhalt der Jugendverbandsarbeit ein
Am 31.10.2004 haben die Landtagsabgeordneten Jörg Hillmer (CDU), Jacques Voigtländer (SPD) und Andreas Meihsies (Bündnis 90/ Die Grünen) mit der Zeichnung der Wertpapiere "Politische Bildung", "Soziales Engagement" und "Ganzheitlichkeit" ihre Unterstützung der Jungendverbandsarbeit zum Ausdruck gebracht und versprochen, sich für den Erhalt der Jugendverbandsarbeit einzusetzen.

BdP Landesverband Niedersachsen e.V. <andrea.stephan@nds.pfadfinden.de>
- am Mittwoch, 15 Dezember, 2004 um 17:23:06

Die KLJB steht für die Jugendarbeit auf dem Land

Gespräch mit der Dezernentin für Jugend im Landkreis Emsland Frau Dr. Hawighorst
Die Katholische Landjugendbewegung Diözesanverband Osnabrück führte am gestrigen Tage ein Gespräch mit der Dezernentin für Jugend im Landkreis Emsland Frau Dr. Hawighorst, die ein Wert-Papier zeichnete. Der Wert: Die KLJB steht für die Jugendarbeit auf dem Land. Werte wie Familie und Partnerschaft, Tradition und Mut für Neues, Bildung und Erziehung, Freundschaft und Weltoffenheit, sowie das Engagement für den Nächsten und in Kirche und Gesellschaft werden geprägt und gefördert. Unterstützung vor Ort ! Ehrenamtliche für Ehrenamtliche! KLJB: wir bilden das Land


KLJB-Diözesanvorstände Maria Havermann, Kathrin Schütte und Heinz-Hermann Gerdes mit Dr. Christine Hawighorst, Dezernentin für Jugend im Landkreis Emsland
Katholische Landjugendbewegung Diözesanverband Osnabrück <johannes.buss@kljb-osnabrueck.de>
- am Donnerstag, 09 Dezember, 2004 um 12:51:35



Synodale zeichnen Aktien
Auf der Herbsttagung der Gesamtsynode der Ev.-ref. Kirche nutzten insgesamt 16 Mitglieder der Gesamtsynode die Möglichkeit, sich an der Wertschöpfungsgesellschaft zu beteiligen. Sie zeichneten ihre Aktie und setzten als Gegenwert ihr ganz persönliches Engagement für die Jugendarbeit.
Wert: Soziales und diakonisches Handeln
Jugendarbeit in der Ev.-ref. Kirche bietet Jugendlichen Räume für soziales und diakonisches Engagement. Durch ihren persönlichen Einsatz erwerben Jugendliche soziale Kompetenzen und entwickeln eine eigenständige, starke Persönlichkeit.
Wert: Beheimatung
In der Ev.-ref. Jugendarbeit wird benachteiligten Jugendlichen ein Stück Heimat geboten. Jugendliche erleben Gemeinschaft ohne Leistungsdruck.
Wert: Begegnung mit dem Glauben
Jugendarbeit in der Ev.-ref. Kirche schafft einen Raum, in dem Jugendliche dem Glauben begegnen können. Mit der Jugendarbeit wird die Glaubensstaffel an die nächste Generation weitergereicht.
Wert: Engagement für und in Kirche
In der Ev.-ref. Jugendarbeit engagieren sich Jugendliche für die Kirche. Sie übernehmen Verantwortung, gestalten mit und setzen sich für die Interessen und Belange von Kindern und Jugendlichen im kirchlichen Leben ein. Die Ev.-ref Jugendarbeit bietet MitarbeiterInnen für Jugendliche, die ihnen zuhören und sie begleiten.
Mehr Infos unter: www.jugendarbeit.de
Evangelisch-reformierte Jugendarbeit <hennings@jugendarbeit.de>
- am Donnerstag, 09 Dezember, 2004 um 09:12:26

Thorsten Thümler beim BDKJ zu Gast

Zu einem Informationstermin über die aktuellen Schwerpunkte des BDKJ in Niedersachsen war Thorsten Thümler, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, zu Gast in der BDKJ-Landesstelle in Hannover. Neben dem Engagement des BDKJ im Bereich der Kooperation von Jugendarbeit und Ganztagsschulen würdigte Thorsten Thümler insbesondere die verbandlichen Aktivitäten zu gesellschaftlichen Reformen und Visionen. Der BDKJ stellte gegenüber dem CDU-Vertreter dar, dass er zurzeit einen Prozess unter dem Titel "Wir können auch anders!" - Visionen für eine gerechtere Gesellschaft - mit jungen Leuten aus seinen Mitgliedsverbänden gestaltet. Mit der Unterzeichnung eines Wertpapiers, das gerade dieses Engagement des BDKJ in den Mittelpunkt stellt, machte Thümler seine Anerkennung auch "schwarz auf weiß" deutlich.


BDKJ-Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen <bdkj.niedersachsen@htp-tel.de>
- am Mittwoch, 24 November, 2004 um 11:25:38



BDKJ-Vorstand im Gespräch mit Manfred Carstens

Politiker unterzeichnet Wertpapier zur Demokratiefähigkeit

Oldenburger Land - Zu einem Gespräch über aktuelle politische Themen hatte der Bundestagsabgeordnete Manfred Carstens den Vorstand des Bundes der deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Land Oldenburg zu sich nach Hause eingeladen. Aus dem BDKJ- Landesvorstand waren der Einladung die Vorsitzende Ingrisd Tebbe, der Vorsitzende Stefan Schute, der Landespräses Hartmut Niehues, der geschäftsführende Referent, Arnold Kalvelage sowie die Referentin für politische Bildung, Annlen Hunfeld-Warnking, gefolgt. Der BDKJ-Landesverband Oldenburg hatte zuvor in einem Schreiben an den Bundestagsabgeordneten um Unterstützung für die Beibehaltung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) als Bundesgesetz gebeten. Sorge bereitet den katholischen Jugendverbänden bundesweit die Überlegung innerhalb der Föderalismuskommission, die Kinder- und Jugendhilfe in die Zuständigkeit der Länder zu überführen. Der BDKJ befürchtet dadurch die Abkehr vom Ziel, bundesweit annähernd gleichwertige Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Weitere Themen des Gesprächs waren ein Rückblick auf den Oldenburger Jugendtag 2004, die Vorbereitungen zum Weltjugendtag 2005 im Oldenburger Land, die Auswirkungen der Sparmaßnahmen des Landes Niedersachsen, sowie die Folgen der Hartz IV–Reformen für die Teilnehmer/innen an Maßnahmen des BDKJ-Jugendförderwerkes. Gerade bei schwer vermittelbaren Jugendlichen mit Mehrfachbenachteiligungen, so der geschäftsführende Referent des BDKJ Arnold Kalvelage, reichten die zeitlichen Vorgaben zur Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt nicht aus. Manfred Carstens unterzeichnete zum Abschluss ein Wertpapier zur ”Demokratiefähigkeit durch Jugendarbeit”.

Er wertschätzt damit die außerschulischen Bildungsangebote der Jugend(verbands)arbeit. Jugend(verbands)arbeit vermittelt mit ihren Angeboten Grundlagen des demokratischen Zusammenlebens und trägt somit zur Stabilisierung der Demokratie bei. Herr Carstens verpflichtete sich mit der Unterzeichnung, sich für die Schaffung und Förderung von notwendigen Rahmenbedingungen für Jugend(verbands)arbeit einzusetzen.

Das Foto zeigt Jugendvikar Hartmut Niehues, den BDKJ-Landesvorsitzenden Stefan Schute, den Bundestagsabgeordneten Manfred Carstens, die Referentin des BDKJ, Annlen Hunfeld-Warnking, die BDKJ-Landesvorsitzende, Ingrid Tebbe sowie den geschäftsführenden Referenten, Arnold Kalvelage (v.l. nach rechts) mit dem unterzeichneten Wertbrief.
BDKJ Landesverband Oldenburg <jugend@bmo-vechta.de>
- am Freitag, 19 November, 2004 um 19:18:04



BDKJ Vorstand im Gespräch mit Vera Dominke

Politikerin unterzeichnet Wertpapier “Ehrenamtliches Engagement”
Oldenburger Land - Zu einem Gespräch auf dem BDKJ- Jugendhof in Vechta über aktuelle politische Themen trafen sich kürzlich die Vorstandsmitglieder des BDKJ-Landesverband Oldenburg, Nicole Reinke, Stefan Schute, Hartmut Niehues und Annlen Hunfeld-Warnking mit der Bundestags-abgeordneten Vera Dominke aus Ganderkesee. Anlass zu diesem Gespräch bildete die Debatte innerhalb der Föderalismuskommission des Bundes zur zukünftigen Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern. Der BDKJ- Landesverband Oldenburg hatte in einem Schreiben an die Bundestagsabgeordnete um Unterstützung für die Beibehaltung des Kinder- und Jugendhilfe-gesetzes (KJHG) als Bundesgesetz gebeten. Weitere Themen des mehr als zweistündigen Gespräches waren die Kooperation von Jugendarbeit und Schule, der Weltjugendtag im Oldenburger Land sowie die Jugendsozialarbeit. Hier standen insbesondere auch die Folgen der Hartz IV - Reformen für die Gruppe der schwer vermittelbaren Jugendlichen im Mittelpunkt. Vereinbart wurde ferner, diese Form der gegenseitigen Information und der Klärung von Positionen auch in Zukunft beizubehalten.

Abschließend unterzeichnete Frau Dominke ein Wertpapier zum Ehrenamtlichen Engagement. Damit erkannte sie die vielfältigen Leistungen von ehrenamtlich Tätigen in der Jugendarbeit an und verpflichtete sich gleichzeitig, sich für den Erhalt der Strukturen, die ehrenamtlichen Engagement erst ermöglichen, einzusetzen.

Im Beisein von Nicole Reinke, Stefan Schute und Hartmut Niehues (v.l. nach rechts) unterzeichnete Frau Dominke das Wertpapier “Ehrenamtliches Engagement”. Mit der Unterzeichnung verpflichtet sie sich, sich auf allen politischen Ebenen für den Erhalt ehrenamtlicher Strukturen einzusetzen.
BDKJ Landesverband Oldenburg <jugend@bmo-vechta.de>
- am Montag, 15 November, 2004 um 13:05:19



Die Bonifatius Nacht 2004
Die Bonifatius Nacht ist ein Projekt für Jungendliche und Erwachsene. Das Projekt findet am 19.11.04 in der Bonifatius Kirche in Hessisch Oldendorf statt und beginnt um 19:00 Uhr. (Ende ca. 02:00 Uhr) Es wird verschiedene Workshops geben, gemeinsam gegessen und der Film "Bruce Allmächtig" gezeigt. Der Raum Kirche einfach mal anders genutzt. Verbindliche Anmeldeung noch bis zum 15.11.04, sowie Fragen bitte per Mail.
Katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius zu Hessisch Oldendorf <die-jugendgruppe@web.de>
- am Donnerstag, 11 November, 2004 um 18:19:49

Der 9.11.2004 im Landtag - Ulla Groskurt, Mdl zeichnet Wertpapier für Toleranz

Zum geschichtsträchtigen Datum 9.11. in den Jahren 1918, 1938 und 1989 findet heute im niedersächsischen Landtag eine Ausstellung von über 30 Schulen aus Niedersachsen statt.

Der Jugendserver Niedersachsen berichtet live mit einer SchülerInnen-Redaktion aus dem Landtag. Infos unter www.jugendserver-niedersachsen.de. Ulla Groskurt, Mdl besuchte die Präsentation der AG Bergen-Belsen und zeichnete einen Wert der Jugendarbeit:
"Toleranz. Aus der Geschichte lernen: Eine plurale Gesellschaft braucht Toleranz gegenüber religiösen, ethnischen und kulturellen Minderheiten. Christliche und gewerkschaftliche Jugendverbände setzen sich u.a. auf der Gedenkstätte Bergen-Belsen für ein tolerantes Miteinander in Deutschland und Europa ein."

Hans Schwab, Geschäftsführer LJR, Ulla Groskurt, Mdl, Volker Walpuski, CVJM Niedersachsen
CVJM in Niedersachsen
- am Dienstag, 09 November, 2004 um 16:48:36



Bischof Krug hält Jugendarbeit für unverzichtbar

Die ehrenamtlichen Delegierten aus 11 Kirchenkreisen hatten den obersten Repräsentanten ihrer Landeskirche zu einem Dialog über die Perspektiven der kirchlichen Jugendarbeit eingeladen. Bischof Krug zeichnete ein Wertpapier der ejo und versprach, sich für die finanzielle Absicherung der Jugendarbeit einzusetzen.

Der angebotene Wert: "Engagement für und in Kirche: In der Ev. Jugendarbeit engagieren sich Jugendliche für die Kirche. Sie übernehmen Verantwortung, gestalten mit und setzen sich für die Interessen und Belange von Kindern und Jugendlichen im kirchlichen Leben ein. Durch diese Partizipation lernen sie Demokratieverständnis - eine Kompetenz, die für die Zukunft von Kirche und Gesellschaft wichtig und unabdingbar ist."
ejo - Evangelische Jugend Oldenburg <ejo@ejo.de>
- am Montag, 01 November, 2004 um 12:45:52



Oberkirchenrat will sich für die Jugendarbeit einsetzen

Im Rahmen eines Meinungsaustausches in der Jugendkammer der Evangelischen Jugend in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zeichnete das für den Bereich Jugendarbeit zuständige Mitglied der Kirchenleitung, Oberkirchenrat Olaf Grobleben, im September 2004 ein Wertpapier.

Der Wert: "Soziale Kompetenz: Ev. Jugendarbeit vermittelt und fördert soziale Kompetenz. Kinder und Jugendliche lernen im christlichen Sinn partnerschaftlich miteinander umzugehen. Sie lernen Toleranz, Fairness und Konfliktfähigkeit – Werte und Kompetenzen, die für Kirche und Gesellschaft wichtig und notwendig sind." Im Gegenzug setzt sich OKR Grobleben für die langfristige Absicherung einer zukunfts- und bedarfsgerechten Kinder- und Jugendarbeit ein.
ejo - Evangelische Jugend Oldenburg <ejo@ejo.de>
- am Montag, 01 November, 2004 um 12:37:20



Der Arbeitskreis Soziales der CDU-/FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag unterstützt die Kampagne wir bewegen werte. des Landesjugendrings Niedersachsen e.V.



Mit der Unterzeichnung wertschätzen die Mitglieder des Arbeitskreis Soziales die Leistungen der Jugendverbandsarbeit. Sie versichern, sich auch künftig mit höchster Priorität für eine zukunfts- und bedarfsgerechte Jugendarbeit in Niedersachsen einzusetzen.
Arbeitskreis Soziales der CDU-/FDP-Landtagsfraktion <info@cdu-fraktion-niedersachsen.de>
- am Montag, 01 November, 2004 um 10:33:41



Seminar zur Sozialraumanalyse mit dem Motto "Dorfanalyse"

Studenten der Kath. Fachhochschule und die KLJB Osnabrück präsentieren Thuine - ein Ort mit hoher Lebensqualität und hoher Zufriedenheit

Die Forschungsgruppe hat in fünf Gruppen Bereiche des sozialen Klimas, Vereine, Kirchengemeinde, Infrastruktur und den Kinder- und Jugendbereich untersucht. „Für die Gemeinde“, so Bürgermeister Günter Buten, „ist es wichtig das eigene Gemeindeleben auch mal von Außen betrachtet zu bekommen, da die Ortspolitik solch eine breite Untersuchung im Alltag kaum bewerkstelligen kann.“ Bürgermeister Buten zeigte sich über die Vielfalt der Forschungsergebnisse überrascht: “Ich hätte nicht gedacht, dass in einer Woche eine Gemeinde so umfangreich und detailliert untersucht werden kann.“ Die Gruppe förderte zwar auch bekannte Problemstellungen zu Tage, konnte aber auch vielfältigste Meinungen zur Ortspolitik, Kirchengemeinde und Wirtschaftsleben vor Ort zusammentragen. Für die rund 100 anwesenden Ortsbewohner, darunter auch Bürgermeister aus Nachbargemeinden, bot die Gruppe ein fast 2 stündige fesselnde Multimedia-Show. In der anschließenden Ausstellung wurde mit den Dorfforschern an den Stellwänden noch lang zu einzelnen Themen diskutiert.

Foto: KLJB-Diözesanvorsitzende Marion Gövert mit Bürgermeister Günter Buten
und stellvertretenden Bürgermeister Dieter Mosler

„Die Unterzeichnenden sichern der KLJB zu, sich für die Belange der Kinder und Jugendlichen in ihren Verantwortungsbereichen einzusetzen”
Katholische Landjugendbewegung Diözesanverband Osnabrück <johannes.buss@kljb-osnabrueck.de>
- am Montag, 01 November, 2004 um 10:06:57



Bischof Bode zeichnet "Wertpapier Ehrenamt"

Diesen von den Jugendverbänden geschaffenen Wert würdigte Bischof Bode, der auch "Jugendbischof" auf Bundesebene ist, durch die symbolische Zeichnung eines "Wertpapiers", mit dem er sich für eine ausreichende finanzielle Förderung der Jugendverbandsarbeit einzusetzen verspricht.


(von links: Bischof Dr. Franz-Josef Bode, BDKJ-Diözesanvorsitzende Jutta Niemöller, BDKJ-Diözesanvorsitzender Christian Grote)

Der Wert: Die katholischen Jugendverbände fördern durch ihre Aktivitäten das verantwortliche und qualifizierte ehrenamtliche Engagement junger Menschen und tragen auf diese Weise entscheidend zur Vermittlung christlicher Werte in unserer Gesellschaft bei.
BDKJ-Diözesanverband Osnabrück <kloesener@bdkj-osnabrueck.de>
- am Freitag, 22 Oktober, 2004 um 10:56:19



Hoher Besuch beim Stamm Graf Walo in Walsrode

Vor dem Hintergrund drohender Kürzungen in der Jugendarbeit war es uns ein besonderes Anliegen, nicht nur unsere Arbeit vorzustellen, sondern insbesondere auf den Wert von Jugendarbeit für die Gesellschaft sowie die individuelle Förderung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen noch einmal gezielt aufmerksam zu machen. Friedrich-Otto Ripke und Thorsten Thümler haben mit den Wertpapieren "Ehrenamt" und "Erziehung" weitere Anteile an der Wertschöpfungsgesellschaft erworben und versprachen damit, sich auch künftig für die Belange der Jugendverbandsarbeit einzusetzen.
Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Stamm Graf Walo, Walsrode <info@stammgrafwalo.de>
- am Donnerstag, 07 Oktober, 2004 um 14:49:05



Antrittsbesuch von Michael Albers beim BDKJ

Der neue jugendpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Michael Albers, fand sich in der BDKJ-Landesstelle Niedersachsen auf Einladung des BDKJ zu einem Antrittsbesuch ein. Neben den Aktivitäten im Bereich der Mädchenarbeit mit Migrantinnen wurden auch die aktuellen Erfahrungen des BDKJ mit Kooperationsprojekten an Ganztagsschulen präsentiert. Hinsichtlich der Ausstattung von verbandlicher Jugendarbeit wurde deutlich, dass die im vergangenen Jahr vorgenommenen Kürzungen der Landesregierung bei Freizeitmaßnahmen und beim Verdienstausfall für Jugendleiter-innen nachhaltige negative Folgen für die Jugendarbeit im Land haben werden.
Michael Albers zeichnete beim BDKJ ein Wertpapier, mit dem er sein Engagement für eine ausreichende finanzielle Förderung der Jugendverbände unterstreicht.


BDKJ-Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen <bdkj.niedersachsen@htp-tel.de>
- am Mittwoch, 06 Oktober, 2004 um 12:21:34



BDKJ besucht die jugendpolitische Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen
Zu einem aktuellen Gedankenaustausch, bei dem die jugendverbandlichen Schwerpunkte präsentiert und diskutiert wurden, trafen sich die Vertreter-innen der BDKJ-Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen mit der jugendpolitischen Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen, Meta Janssen-Kucz. Deutlich wurde in diesem Zusammenhang unter anderem, dass die Jugendverbände die Chance haben, mit Kindern und Jugendlichen noch Visionen für eine lebenswerte und gerechte Gesellschaft zu entwickeln.
Im Rahmen des Gesprächs, an dem von BDKJ-Seite Michael Beyer, Annlen Hunfeld-Warnking, Arnold Kalvelage, Martin Richter und Peter Klösener teilnahmen, zeichnete Meta Janssen Kucz auch ein Wertpapier der Jugendverbandsarbeit.

BDKJ-Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen <bdkj.niedersachsen@htp-tel.de>
- am Mittwoch, 06 Oktober, 2004 um 12:15:15

Schätze aus der Mädchenarbeit

Neben den konkreten Umsetzungsbeispielen aus der Arbeit der Mädchenreferentinnen (Schätze als der besondere Wert der Projekte) gab es auch erste Ergebnisse zum Wirkungsdialog, zur Internen Fremdevaluation sowie zum neu konzipierten Sachbericht.

Dem Termin war eine Ausstellung der Schatztruhe im Foyer des Sozialministeriums vorausgegangen, sodass Herr Hoofe bereits mit vielen Materialien, die die Mitarbeiterinnen des Förderprogramms entwickelt hatten, vertraut war. Herr Hoofe war sehr interessiert und ohne Frage beeindruckt: "Ich wertschätze Ihre Arbeit sehr: mit welchem Engagement und mit welcher Intensität Sie die Mädchenarbeit fortführen und unterstützen. Das sucht schon seines Gleichen. Sie haben meinen Respekt." Zu guter Letzt zeichnete auch Herr Hoofe ein Wertpapier: Nr. 22 75 13


Sabine Sundermeyer stellte als Wertschaffende den Wert Mädchenarbeit zur Verfügung: Mädchenarbeit trägt seit über 20 Jahren zur Qualität der Jugendhilfe bei. Sie hat die Interessen der Mädchen und jungen Frauen im Blick und leistet einen wesentlichen Beitrag strukturelle Benachteiligung abzubauen.
Herr Hoofe zeichnete den Gegenwert:
Ich wertschätze die Leistungen der Mädchenarbeit. Daher werde ich mich auch künftig mit höchster Priorität dafür einsetzen, dass Niedersachsen die Interessenlagen von Mädchen und jungen Frauen im Blick behält und Impulse zur Umsetzung der Geschlechtergerechtigkeit setzt.
Nds. Förderprogramm Lebensweltbezogene Mädchenarbeit <info@maedchenwelten.de>
- am Dienstag, 28 September, 2004 um 14:10:23



feier-abend-gespräche 2004

Parlamentarischer Abend und 100 Jahre SJD - Die Falken
Der parlamentarische Abend des Landesjugendring Niedersachsen findet im jährlichen Wechsel bei einem anderen Jugendverband statt - in diesem Jahr hatten "SJD - Die Falken" die Organisation übernommen und die "feier-abend-gespräche" in die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen ihres Verbandes integriert.

Mit der Aktion wir bewegen werte. sind die Lfd. Nummern 227506 und 227508 zur Unterzeichnung gekommen.

Marie-Luise Hemme, SPD für den Wert:
Nummer 227508
Ehrenamt
Ehrenamt bedeutet Übernahme von Verantwortung für sich selbst und die Gemeinschaft. Der/die Einzelne erlernt soziale Kompetenzen und die Gesellschaft wird gestärkt. Bürgerschaftliches Engagement ist somit eine unverzichtbare Säule der Gesellschaft.

sowie der jugendpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Michael Albers für den Wert:
Nummer 227506
Bildung

Jugendarbeit bildet: Nur 30% des Bildungsvolumens bekommen Jugendliche in der Schule vermittelt. Viel mehr lernen Jugendliche in den Jugendverbänden. Sie lernen Selbstständigkeit und Teamwork, werden konfliktfähig und bekommen Selbstvertrauen, wesentliche Grundlagen für das mündige Leben in der Gesellschaft.

Beide Unterzeichnende versichern: „Ich wertschätze die Leistungen der Jugendverbandsarbeit. Daher werde ich mich auch künftig mit höchster Priorität für eine zukunfts- und bedarfsgerechte Jugendarbeit in Niedersachsen einsetzen.”
Landesjugendring Niedersachsen e.V. <info@ljr.de>
- am Mittwoch, 22 September, 2004 um 15:19:43



Seminar der KLJB Osnabrück mit dem Motto "Politik vor unserer Haustür - Ehrenamtliche übernehmen Verantwortung für den ländlichen Raum."

Mit dabei waren auch Personen aus dem Bereich der Politik / Kirchenpolitik, die jeweils ein "Wert-Papier" zeichneten.
Die Unterzeichnenden sichern der KLJB zu, sich für die Belange derer, die sich nicht selber vertreten und oftmals helfen können - insbesondere der Kinder und Jugendlichen - in ihren Verantwortungsbereichen einzusetzen.



KLJB-Diözesanvorsitzender Heinz-Hermann Gerdes mit Theo Paul, Generalvikar Bistum Osnabrück

KLJB-Diözesanvorsitzender Dieter Müller mit Franz Loth, Leiter der KLVHS Oesede

KLJB-Diözesanvorsitzende Maria Havermann mit MdL Martin Bäumer
KLJB <johannes.buss@kljb-osnabrueck.de>
- am Dienstag, 14 September, 2004 um 15:25:59


Jugendarbeit geht an die Börse

Ein „Börsengang” der besonderen Art fand am 20.08.2004 im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover statt.

Dorthin hat der Nds. Ministerpräsident Christian Wulff auch in diesem Jahr 120 engagierte Jugendleiterinnen und Jugendleiter aus ganz Niedersachsen eingeladen, um sich bei ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement zu bedanken. Bei Kuchen, Buffet und nettem Kulturprogramm bestand für die Ehrenamtlichen Gelegenheit zum Gespräch mit Ministerpräsident Wulff, Sozialministerin Ursula von der Leyen, Innenminister Uwe Schünemann und mit Landtagsabgeordneten aller Fraktionen. Der Landesjugendring Niedersachsen e.V., der für die Jugendverbandsarbeit die Auswahl der Teilnehmer-innen verantwortet, nutzte die Gelegenheit, die „Wertschöpfungsgesellschaft der Jugendverbände“ erstmals öffentlich zu präsentieren. Damit verbunden überreichten Jugendliche aus fünf Jugendverbänden die ersten Wertpapiere an den Ministerpräsidenten und an die Sozialministerin. Mit diesen Wertpapieren werden die verschiedenen Werte und Leistungen der Jugendarbeit für die Gesellschaft, wie z.B. ehrenamtliche Leistung, Bildung, Partizipationskompetenz sowie Geschlechter- und Qualitätsentwicklung zum Ausdruck gebracht. „Wer auch zukünftig von diesen Werten profitieren möchte, muss auch bereit sein, zu investieren”, fordert Vorstandssprecher Martin Richter in seiner Rede, denn Jugendarbeit ist nicht ohne finanzielle Ressourcen möglich. Beeindruckt von der enormen ehrenamtlichen Leistung der Jugendleiterinnen und Jugendleiter haben Ministerpräsident Wulff und Sozialministerin von der Leyen die ersten Wertpapiere gezeichnet. Sie bringen damit ihre Wertschätzung für die Jugendverbandsarbeit zum Ausdruck und verpflichten sich, auch künftig mit höchster Priorität für eine zukunfts- und bedarfsgerechte Jugendarbeit in Niedersachsen und eine entsprechende Förderung einzutreten.
Die gesellschaftliche Bedeutung der Jugendarbeit wird anhand weniger Zahlen ersichtlich: Über 50.000 Jugendleiterinnen und Jugendleiter sind in Niedersachsen ehrenamtlich aktiv: Sie betreuen Jugendgruppen und Freizeiten, engagieren sich in Jugendverbänden und –initiativen und sorgen dadurch für ein vielfältiges Angebot für über 500.000 Kinder und Jugendliche. Zusammen leisten die Jugendleiterinnen und Jugendleiter pro Jahr weit über 15.000.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit.
Landesjugendring Niedersachsen e.V. <info@ljr.de>
- am Montag, 30 August, 2004 um 10:05:29


DLRG-Jugend macht Politik

Dort präsentierte die DLRG-Jugend ihre Jugendverbandsarbeit und stellte den Schneeballeffekt der Jugendverbände dar. Das heißt, dass mit relativ wenig Investitionen seitens des Landes die Jugendverbände äußerst viel bewegen. So konnte die DLRG-Jugend die stolze Zahl von rund 1 Million ehrenamtlich geleisteter Stunden durch ihre jugendlichen Mitglieder bildlich machen, von denen die Gesellschaft sehr profitiert. Deutlich wurden auch die Auswirkungen der bisherigen Kürzungen. So bedeutet der Wegfall einer Bildungsreferenten-Stelle wesentlich mehr Arbeit, die von den anderen aufgefangen werden muß.
Als Geschenk überreichte die DLRG-Jugend Frau Aumüller-Roske eine blühende Pflanze, die die Jugendverbandsarbeit symbolisieren sollte. Wie die Pflanze braucht sie regelmäßig Wasser (= regelmäßige Förderungen), um zu überleben. Dann sorgen viele Pflanzen (= viele Jugendverbände) für ein gutes Klima. Wenn eine dabei "verdurstet" (= keine regelmäßigen Förderungen bekommt) ist es nicht ganz so schlimm, aber wenn alle keine regelmäßigen Zuwendungen bekommen, dann gibt es das große Waldsterben.
Befragt zu den Perspektiven der Jugendverbandsarbeit, verwies Frau Aumüller-Roske auf den „Sparzwang“, betonte jedoch, dass sie neue positive Einblicke in die Jugendverbandsarbeit gewonnen habe und diese auch bei den kommenden "Kürzungsgesprächen" in ihrem Hause im Hinterkopf behalten wolle.
DLRG-Jugend Niedersachsen <ljs@niedersachsen.dlrg-jugend.de>
- am Freitag, 9 Juli, 2004 um 14:00:00